Erschlägt dich die große Auswahl an Surfboards?
Bist völlig überfordert und weißt nicht welches Board du dir zulegen sollst?

Fragst du dich: “Welches Modell ist für MICH am besten geeignet, damit ich so viel Spaß wie möglich habe und viele Wellen reiten kann?” – Genau darum geht es ja schließlich.

Nach den Surfbrettformen in der Boardkunde 1, möchte ich dir noch die unterschiedlichen Nose- und Tailformen erklären. Auch hier gibt es diverse Unterschiede und alle haben einen Einfluss auf dein Fahrverhalten.

Damit du die Boardkunde gut verstehst, fange ich mit dem Boardaufbau an, das erleichtert dir den Einstieg.

Es folgt eine anschauliche Begriffserklärung, wie dein Surfbrett aufgebaut ist und wie die einzelnen Elemente bezeichnet werden.

Boardaufbau

Surfbrett Ansicht oben und unten_online

Noseformen

Surf-Nose

1. Pointed Nose

Alle Shoardboards haben ausschließlich eine spitze Nose!
Das nicht vorhandene Volumen der Nose macht das Brett extrem wendig.
Mit einer Pointed Nose ist das Duckdiven am leichtesten – da du mit der spitzen Nose einfach durch die Wellen hindurch tauchen kannst um schneller ins Line-Up zu gelangen.
Durch das nicht vorhandene Volumen der Nose brauchst du zum Angleiten allerdings einen sehr steilen Punkt in der Welle. Daher sind spitze Noses nur etwas für erfahrene Surfer und nichts für Anfänger.

2. Rounded Point Nose

Das ist der Zwitter!
Nichts Rundes und auch nichts Spitzes.
Mit dieser Nose bist du zwar nicht so wendig und schnell wie mit einer spitzen Nose, kannst aber schon einen Duckdive damit hinlegen und das Volumen hilft dir dabei, leichter ein paar Wellen zu ergattern.

3. Rounded Nose

Die Anfängerboards haben ausschließlich eine runde Nose!
Boards mit einer runden Nose erleichtern dir das Paddeln und bieten der Welle viel Angriffsfläche (im positiven Sinne), dadurch wird das Angleiten zum Kinderspiel. Das große Volumen der Nose bringt aber nicht nur Vorteile, denn du bist dadurch nicht mehr so beweglich und wendig mit deinem Board.

Tailformen

Surf-Tails-bearbeitet

1. Square

Der Oldtimer unter den Tailformen. Diese alte Form dient allen anderen als Vorlage.
Durch das breite Tail hast du mehr Stabilität auf deinem Board, bist durch die spitzen Kanten aber trotzdem sehr beweglich.

2. Squash

Das Squashtail ist eine abgerundete Variante des Squaretail und gehört somit auch zu den geläufigsten Formen. Es ermöglicht dir schnelle Turns und durch die abgerundeten Ecken liegst du stabil in der Welle.

3. Round

Das Roundtail vereint die Beschaffenheit von Pin und Squash.

4. Swallow

Das Swallowtail erkennst du sofort an seinem v-förmigen Schnitt und du wirst es immer bei einem Fish vorfinden. Dieses spezielle Tail bremst dein Board am stärksten ab. Dadurch kannst du es sehr gut lenken und steuern und hast einen stabilen Halt.

5. Pin

Die Tail läuft extrem spitz zusammen und gewährt dir damit maximale Geschwindigkeit. Für Big-Waves genau das richtige, denn in großen Wellen hast du hiermit viel Halt und Kontrolle.

 

Wie hilfreich und informativ findest du die Boardkunde?

Konnte ich dir bei deiner Entscheidung bzgl. deines ersten oder neuen Surfbrettes behilflich sein?

 

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