Das Thema Sonnenschutz wird von vielen Surfern nicht so ernst genommen, dabei ist es so wichtig deine Haut vor der starken Sonnenbelastung zu schützen und auch so einfach.

Du kannst deine Haut auf unterschiedliche Arten vor einem Sonnenbrand schützen:

  • Neoprenanzüge
  • Lycras
  • wasserfeste Sonnencreme / Zinkcreme

Ich will heute ein paar Sachen über Sonnencreme für Surfer erzählen.

Du kannst dein ganzes Gesicht weiß einkleistern oder doch lieber eine transparente oder hautfarbene Sonnencreme verwenden. Völlig egal für welche Option du dich entscheidest, wichtig ist, dass du dir Gedanken darüber machst und nicht völlig ohne UV-Schutz surfen gehst!

 

Der kleine feine Unterschied bei der Sonnencreme

Sonnencreme ist nicht gleich Sonnencreme. Es gibt zwei Arten von UV-Schutz, einmal den chemischen und den physikalischen.

 

Chemischer UV-Schutz (Sonnencreme)

Beim der chemischen UV-Schutz Creme musst du darauf achten, dass du die Creme mindesten 30 Minuten bevor du dich den Sonnenstrahlen aussetzt aufträgst, damit die Stoffe entsprechend Zeit haben sich zu entfalten. Natürlich sollte die Sonnencreme auch zusätzlich wasserfest sein!

Sonnencreme für Kinder eignet sich hier oft sehr gut, da diese meist keine Parfümstoffe oder weitere Zusätze enthalten.

 

Physikalischer UV-Schutz (Zinkcreme)

Der physikalische UV-Schutz wird häufig auch als mineralischer Sonnenschutz bezeichnet und besteht meist aus Titanoxid und Zinkoxid. Dadurch hinterlässt physikalischer UV-Schutz (Zinksticks, Zinkcreme) auch deutlich sichtbare Rückstände auf der Haut.

Die zähflüssige Creme bildet einen schützenden Film auf deiner Haut und lässt die Sonnenstrahlen gar nicht erst durch, sie werden reflektiert und gelangen so nicht in deine tieferen Hautschichten.

Ein großer Vorteil der Zinkcreme ist, dass sie keine Einwirkzeit benötigt! Du kannst nach dem Auftragen sofort in die Sonne bzw. ins Meer.

 

Wann solltest du die Sonnencreme auftragen?

Die Sonnencreme (chemischer UV Schutz) solltest du im Idealfall eine Stunde vor deiner Surfsession auftragen, denn der Lichtschutzfaktor braucht mindestens 30 Minuten bis er wirksam ist. Sonnencreme, die du direkt vor dem Surfen aufträgst, hat absolut keinen Effekt, denn sie wird nur abgewaschen, egal ob diese wasserfest ist oder nicht. Wasserfest sollte deine Sonnencreme natürlich grundsätzlich sein!

 

Welche Körperstellen sollten eingecremt werden?

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Es kommt ganz darauf an, welche Körperteile ungeschützt sind. Grundsätzlich solltest du alle Hautpartien ausreichend mit Sonnencreme versorgen, die nicht mit einem Neoprenanzug oder Lycra geschützt sind.

Gerne werden die Füße und Ohren vergessen und das kann äußerst schmerzhaft werden, da diese Körperstellen bzw. die Haut besonders empfindlich sind.

Ich nehme am Anfang 50 LSF und nach ein paar Tagen 30 LSF für die Arme und Beine. Du weißt selbst am besten, wie empfindlich und nachtragend deine Haut ist, wenn sie nicht ausreichend geschützt ist.

 

Welchen LSF sollte deine Sonnencreme für Surfer haben?

Immer wieder sehe ich Mädels, die sich beim Surfen mit einer Sonnencreme eincremen die einen viel zu geringen LSF aufweist! Am Beginn deines Surfurlaubs solltest du mindestens mit einem LSF von 30, wenn nicht sogar 50 beginnen!

Habe keine Angst, dass du eventuell nicht braun werden könntest, du wirst es dennoch, versprochen! Zwar etwas langsamer, aber deine Haut wird dadurch nicht geschädigt und die Bräune hält dafür länger.

 

Warum dein Gesicht eine besondere Sonnencreme benötigt!

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Für deine empfindlichen Hautpartien im Gesicht gibt es spezielle Zinkpasten (physikalische UV-Schutz), deren Konsistenz besonders zähflüssig ist und die sich dadurch auch im Wasser lange auf deiner Haut halten. Der Sonnenschutz wird auf der Haut aufgetragen und bleibt auch über der Haut – zieht also nicht ein, sondern muss wieder entfernt.

Bei der Wahl deiner Zinkcreme solltest du auch darauf achten, dass du im Gesicht eine Creme verwendest, die keine Lösungsmittel oder ähnlich störende Zusatzstoffe verwendet, denn diese sind meist dafür verantwortlich, dass deine Augen brennen. Die falsche Creme könnt also deinen Surfspaß minimieren, weil du im Wasser eventuell nicht mehr so gut sehen kannst.

Du bekommst die Zink-Sunblocker sogar in vielen bunten Farben und damit sieht deine Surfer-Kriegsbemalung wundervoll farbenfroh aus.

Dieses kleine Mädchen macht es dir in ihrem Video vor.

 

Welche Hersteller gibt es?

Es gibt so viele Hersteller auf dem Markt die Sonnencreme für Surfer produzieren. Man kann sich grundsätzlich Fragen ob dieser ganze „Schnick Schnack“ wirklich notwendig ist, aber dass kannst du ganz für dich alleine entscheiden. Hier kommt eine kleine Auswahl wie du deine Haut vor der Sonne schützen kannst:

Ich habe eine sehr trockene und empfindliche Haut, daher vertrage ich leider viele Sonnencremes nicht so gut. Seit einigen Jahren benutze ich nur noch Avene Sunsitive 30 und meine Zinkcreme.

 

Willst du deine Sonnencreme für Surfer selbst herstellen?

Wenn du bei deiner Sonnencreme komplett auf Chemie verzichten und zu 100% wissen willst, was du auf deine Haut aufträgst, dann ist dieses Video perfekt für dich. Ein Surfer aus Bali zeigt dir in einer Schritt für Schritt Anleitung, wie du dir deine eigene Sonnencreme herstellen kannst, absolut ökologisch und hautverträglich!

Lust auf weitere Beauty Tipps für Surferinnen? Dann schau dir auch diesen Artikel an!

 

Also denk daran, niemals mit der Sonnencreme zu sparen, denn ohne Sonnenbrand macht das Surfen lernen gleich viel mehr Spaß!

 

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