Liest du eigentlich Surf Zeitschriften? Ich meine nicht Blogs, Apps oder Onlinemagazinen. Ich rede von wundervollen Magazinen über das Wellenreiten die du durchblättern und deren Papier du spüren kannst.

Machst du es dir manchmal so richtig gemütlich und blätterst durch ein Surfmagazin, lässt die Seele baumeln und dich durch die Bilder und Geschichten in die weite Ferne treiben?

Ich mache das tatsächlich noch ab und zu. Eigentlich sind diese Ruhe Momente viel zu selten, aber wenn ich diese habe, sind Sie mir heilig!

 

Warum ich Surf Zeitschriften liebe?

Ich schreibe diesen Blog und damit habe ich eine große Affinität zur Onlinewelt, keine Frage. Aber mir dürstet es regelmäßig nach einer Auszeit. Durch meine Arbeit verbringe ich grundsätzlich sehr viel Zeit vor dem Bildschirm und dadurch ist meine Sehnsucht, ab und an etwas auf Papier zu lesen, recht groß.

Für meine Augen ist lesen auf Papier wie Urlaub machen!

Bücher und Zeitschriften in gedruckter Form zu lesen ist für mich irgendwie eine ganz eigene Welt. Print hat für mich immer noch eine ganz besondere Magie und Bedeutung.

Nicht ohne Grund habe ich früher mal eine Ausbildung zur Buchhändlerin gemacht und über 7 Jahre in einem Verlag gearbeitet.

In unserer heutigen digitalen und schnelllebigen Welt gerät das Medium Buch, Zeitschrift bzw. Magazin immer mehr in Vergessenheit. Da ich dieses Medium aber wahnsinnig Liebe und der festen Überzeugung bin, dass Print nicht tot ist, sondern verdammt lebendig, stelle ich dir heute diverse gedruckte Surf Zeitschriften vor!

Meine liebsten Surfbücher findest du übrigens hier!

Hier kommt eine Auswahl an wundervollen Surf Zeitschriften die Du ganz ohne Computer, Tablet bzw. Strom oder Technik lesen kannst.

 

Pulk

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Wer steckt hinter dem Magazin Pulk?

Hinter Pulk stecken wir, das Surfkollektiv Binsurfen. Als lokalverhaftete Natursportenthusiasten können wir die deutsche Ostsee unser zu Hause nennen. Bereits als Kinder haben wir uns hier bei ersten Surfversuchen kennengelernt. Geblieben ist bis heute eine gemeinsame Leidenschaft und eine enge Freundschaft. Mittlerweile sind wir älter, manche tragen Armbanduhren und haben einen Job. Doch als Grafiker, Fotografen und Filmer sind wir immer auf der Jagd nach dem nächsten Surf. Daraus entstand vor fast einem Jahr die Idee zum Magazin. Das war der Start des unaufhaltsamen Pulks in die unentdeckten Bereiche der Magazingründung. Voller stolz halten wir heute unsere erste Ausgabe in den Händen.

 

Was wollt ihr mit eurem Magazin vermitteln?

Pulk ist ein daumendickes Independent Surfmagazin mit über 220 Seiten Inhalt und ein Format welches schon mit A3 liebäugelt. Umweltschonend gedruckt auf feinstem Recycling Papier, lässt bereits der Titel erahnen, hier läuft einiges anders!

Hochglanzpolierte Surfpornos, indem ein Trick den nächsten jagt, sind nicht unser Antrieb. Stattdessen geht es um das Lebensgefühl. Die innere Stimme, die uns tagtäglich antreibt. Diese finden wir in Bereichen wie Musik, Kunst, Literatur und Fotografie wieder.

Als unabhängiges Magazin haben wir keinen Verlag im Nacken, was uns die Freiheit gibt, die wir benötigen. Um kreative und mutige Ansätze zu finden – sich Themen neuartig zu nähern. Daher widmen wir unsere erste Titelgeschichte des Pulk Mags der Ostsee. Ein Surfgebiet, welches eigentlich gar keins sein sollte. Trotzdem gibt es hier spezielle Wellen und damit auch eine ganz spezielle Surfkultur. Um diese zu finden ging es auf eine 10 wöchige Reise rund um die Ostsee durch Länder wie Russland (inkl. Kaliningrad), Estland und viele weitere. Was wir fanden, hätten wir so selbst nicht erwartet.

 

Warum Print und nicht nur eine Online Ausgabe?

Die Frage müsste eher heißen, warum muss Print sich seit Jahren für seine Existenz rechtfertigen? Print wird es immer geben, weil Menschen nun mal keine Maschinen sind. Alles Künstliche und Digitale fasziniert uns bis zu dem Zeitpunkt, an dem es Besitz von uns ergreift. Digitale Medien überschwemmen heutzutage nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens und wirken oft oberflächlich, beliebig und inflationär. Wir sehnen uns nach einer Auszeit von diesem digitalen Leben, darum surfen wir. Dies soll außerhalb des Wassers fortgeführt werden. Daher lieben wir es ein gedrucktes Magazin zu riechen, zu spüren und zu sehen.

 

Weitere Infos zu Pulk

Preis: 25 €

Erscheinungsrhythmus: 1x im Jahr

Website

 

Waves & Woods

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Lars Jacobsen ist der Gründer von Waves & Woods, dem zur Zeit neusten Surf Magazins in Deutschland. Erzähl uns etwas über dich und wie es dazu kam, dein eigenes Surfmagazin ins Leben zu rufen?

Moin,
so ziemlich das erste, an das ich mich erinnern kann, ist wie mein Vater Windsurf-Boards in unserem Shop an seine Kunden verkauft hat. Ich bin in dem Shop im schönen Rheda-Wiedenbrück aufgewachsen und hatte so von Anfang an einen Bezug zum Wassersport. Windsurfen selbst war dann letztendlich nie ein Thema bei mir, dafür um so mehr das Wellenreiten.

Während der Schulzeit hatte ich das Glück, beim SURFERS Magazin als Praktikant arbeiten zu dürfen. Dirk Herpel und Andrea Hausstätter, die damaligen Redakteure bei der SURFERS, haben mich an die Hand genommen und mir alles beigebracht. Seit dem arbeite ich als Print-Redakteur und freier Fotograf.

Inzwischen habe ich als Chefredakteur bei der SURFERS gearbeitet, einige Bücher zum Thema Wellenreiten heraus gebracht und fotografiere für diverse Magazine und Firmen. Nun war es an der Zeit sein komplett eigenes Magazin herauszubringen. Waves & Woods.

 

Was für eine Philosophie steht hinter deiner Surf Zeitschrift?

Waves & Woods vereint die Bereiche Wellenreiten, Outdoor und Reisen in einem Magazin im XXL-Format. Für uns bedeutet Wellenreiten viel mehr, als „nur“ auf dem Wasser zu sein und Wellen zu surfen. Uns interessiert auch der Weg zum Spot. Wir schauen auf dem Weg links und rechts in den Wald hinein und suchen das Abenteuer in der Outdoor-Welt.

Surfen ist so viel mehr als die reine Action auf dem Wasser. Wir wollen diese Welt „drumherum“ beleuchten, all die spannenden und inspirierenden Menschen auf dem Weg kennenlernen und all das mit den besten Fotos auf hochwertigem Papier verewigen.

 

Warum Print und nicht nur eine Online Ausgabe?

Heutzutage findet man alles Online. Jede Information, jede Story. Da kommt Print nicht mit. Print muss daher andere Aufgaben erfüllen. Es muss ein haptisches Erlebnis bieten, es muss seine Leser mit entsprechenden Geschichten inspirieren und motivieren.

Es muss den Mehrwert liefern, dass es so interessant ist, dass man mal für mindestens fünf Minuten wieder offline geht. Und das ist die größte Stärke, warum wir glauben, dass es Print noch lange geben wird. Die Leute sind zunehmend übersättigt von der Flut an Informationen und dauernden Berieselung aus der Onlinewelt. Print hilft da ab und an mal wieder klar zu kommen. Und wenn Waves & Woods da seinen Anteil zu leisten kann, dann sind wir happy!

 

Weitere Infos zu Waves & Woods

Preis: 9,90 € (das Abo 49,50 €)

Erscheinungsrhythmus: 5x im Jahr

WebsiteInstagram

 

Golden Ride

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Welche tollen Frauen stecken hinter dem Golden Ride Magazin?

Wir freuen uns total mit der nächsten Ausgabe (31.03.2017) unser 10-jähriges Jubiläum zu feiern. Vor zehn Jahren haben wir das Magazin während unseres Studiums gegründet. Ohne Erfahrung, blauäugig, aber mit sehr viel Herzblut – letzteres ist bis heute geblieben. Am Anfang waren wir noch zu fünft, aber seit einigen Jahren sind wir zu dritt.

Anita (Fuchs) ist der kreative Kopf und für die Redaktion, Fotoredaktion und zum Teil für die Online Redaktion verantwortlich. Sie hat Fotodesign studiert und schreibt genauso gerne wie sie die Bilder zu ihren Stories produziert. Bei ihr hat alles mit der Liebe zum Snowboarden angefangen, aber inzwischen verbringt sie mehrere Monate im Jahr am Meer, um zu Surfen. Yoga und eine gesunde Ernährung gehören für sie zu diesem Lifestyle ebenso wie ein After-Surf Drink.

Nathalie (Gandrille) kümmert sich um den Anzeigenverkauf, das Marketing, Buchhaltung und die Online Redaktion. Sie ist leidenschaftliche Snowboarderin und im Winter hauptsächlich in den Bergen zu finden. Auch im Sommer ist sie gerne in den Bergen beim Biken, oder macht einen Trip ans Meer.

Kris (Kimmel), unser Grafiker ist der Quotenmann und verpackt unsere Stories in wunderschönes Design. Er ist Mediengestalter und verbringt seine freie Zeit hauptsächlich beim Downhill Biken, Surfen und Snowboarden.

 

Was will Golden Ride vermitteln?

Golden Ride ist ein Surf-, Snow- und Lifestyle Magazine für aktive Frauen, die die Herausforderung lieben, eins mit der Natur sein möchten, die ihren eigenen Kopf haben und in sich ruhen. Die offen sind, neugierig, sportlich und sich gerne inspirieren lassen.

Mit außergewöhnlichen Geschichten rund um den Boardsport verlassen wir gerne den „beaten track“ und öffnen neue Horizonte: Sei es mit Interviews mit inspirierenden Sportlerinnen und Künstlerinnen, Reiseberichten, Yoga/Fitness Übungen, Modestrecken, Produktvorstellungen und Gesundheitstipps.

Das 96-seitige Magazin ist liebevoll gestaltet und zählt auch dank dem hochwertigen Naturpapier eher zu der Kategorie „Coffee Table Book“ als Zeitschrift.

 

Warum Print?

Print ist etwas, was bleibt. Online ist dagegen sehr kurzlebig. Unser Magazin ist so konzipiert, dass man es auch gerne in ein paar Jahren in die Hand nimmt und durchblättert. Die Bilder und das Layout kommen erst gedruckt richtig zur Geltung. Es ist ein Gesamtkunstwerk, das auch durch seine kleinen Details und das matte Papier wirkt.

Das Printmagazin ist unser Hauptprodukt und wird durch die Homepage, auf der News, Videos, Events und auch Artikel aus vergangenen Ausgaben zu finden sind, ergänzt. Die Website und Social Media sind für uns tolle Möglichkeiten, um unsere Leserinnen zwischen den Magazinen zu informieren und mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

 

Weitere Infos zu Golden Ride

Preis: 4,20 € (das Abo 16 €)

Erscheinungsrhythmus: 4x im Jahr

Website, Instagram, Facebook

 

Prime

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Was ist das Konzept und die Idee hinter eurer Surf Zeitschrift?

PRIME Surfing erscheint im PRIME Sports Verlag (der noch drei andere Magazine herausgibt: PRIME Skiing, PRIME Snowboarding und PRIME Mountainbiking) und ist ein Magazin von Surfer für Surfer.

Chefredakteure sind Stephan Bernhard und Melanie Schönthier, die seit einigen Jahren in Capbreton an der französische Atlantikküste leben, arbeiten – und natürlich surfen. Sie kennen die deutsche Surfszene seit vielen Jahren und haben nicht vergessen, wie es sich anfühlt, weit entfernt von der nächsten Küste vom Meer zu träumen.

In der Zeit bis zum nächsten Surftrip soll PRIME Surfing die Sehnsucht nach Wellen stillen – mit spannenden Geschichten von Aussteigern genauso wie Surf-Pros und packenden Bildern von unbekannten Spots und den ultimativen Surf-Destinations.

 

Warum ist euch die Print Variante so wichtig?

Wir glauben an Print, weil unser Magazin von hochwertigen Surfbildern- und Geschichten lebt und die entfalten erst auf Papier ihre ganze Wirkung. Mit einem Magazin in der Hand nimmt man sich mehr Zeit, taucht in die Storys ein und lässt sich in eine andere Welt entführen.

Print und Online sind vielleicht vergleichbar mit einer echten Welle im Meer und einer künstlich geschaffenen Welle: Für den kurzen Kick zwischendurch reicht ein Ritt in einem Wavepool, aber richtig glücklich macht dich erst, wenn du die Kraft des Ozeans beim Take Off spürst und schließlich die Welle entlanggleitest.

Unsere Website ist ein tolles Medium, um damit die Leser über aktuelle News, die besten Surfclips und spannende Servicethemen zu informieren, aber an ein gedrucktes Magazin kommt einfach nichts heran.

 

Weitere Infos zu Prime

Preis: 5 €

Erscheinungsrhythmus: 5x im Jahr

Website, Instagram, Facebook

 

Paper Sea

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Wer kreiert dieses schöne Magazin?

Das Team rund um Paper Sea besteht aus Andy Summons (Editor-In-Chief), Andrew Diprose (Head Designer), Tom Batrouney (Photo Editor), einigen nicht Müde-zu bekommende Praktikanten und stetig wachsenden „Mithelfenden“ aus der ganzen Welt.

Tom, Andrew und Andy verfolgten alle ihre eigenen Wege und Professionen, als sie beschlossen sich zusammen zu tun um ein vierteljährlich erscheinendes Sammlerbuch zu kreieren, prall gefüllt mit gut durchdachten und bewusst zusammengestellten Inhalten. Es sollten und sollen Sammlerstücke werden.

 

Was wollt ihr mit eurem Magazin vermitteln?

Paper Sea vereint nicht nur ehrliche Geschichten und zumal kritische Blickweisen auf die zuweilen monströse Surfkultur, sondern auch Reisen und Kunst. Wir glauben, dass eine unerschöpfliche Kreativität durch all diese Themen fließt – Surf Kultur, der Reiz und das Abenteuer des Reisens und die verschiedensten Arten wie Kunst, Surfen nicht nur beeinflussen, sondern auch dadurch entstehen kann.

 

Warum Print und nicht nur Online?

Ob ihr es glaubt oder nicht – ganz am Anfang gab es da diese Idee von einer Online Ausgabe aber bereits bei unserem zweiten Meeting wurde diese Idee aus dem Fenster geworfen. Manch einer glaubt, ein Foto ist erst ein Foto wenn es gedruckt oder entwickelt vor einem liegt. Und wir wollten ein Buch zaubern, gefüllt mit wunderschönem, greifbaren Inhalt, der nicht nur das Magazin am Ende zufrieden wieder auf das Bücherregal stellen lässt sondern vor allem inspiriert.

 

Weitere Infos zu Paper Sea

Preis: $17.95 (ca 15 €)

Erscheinungsrhythmus: alle drei Monate

Website, Instagram, Facebook

 

SurfGirl

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Wie ist die Geschichte von SurfGirl?

Ich, Louise, bin Editor von dem Magazin „SurfGirl“. Vor mittlerweile über 20 Jahren war ich ebenfalls Mitgründerin der „Orca Publications“ und wir bringen verschiedenen Surf Magazine auf den Markt. „ThreeSixty“, welches es leider nicht mehr gibt, das „Carve Surfing Magazine“ und „SurfGirl“. Wir publizieren außerdem Surfbücher, Print ist also nicht nur unser Beruf, sondern auch unsere große Liebe.

 

Was macht SurfGirl so einzigartig?

SurfGirl habe ich vor ca 10 Jahren in die Welt gerufen. Ich hatte die Nase voll von dem Frauenbild was in den Männermagazinen von uns Surfergirls zu sehen war. Surfbabes, die am Strand auf und ab marschieren oder beim Duck Diving am North Shore. Es war an der Zeit ein „Women’s Only“ Magazin auf den Markt zu bringen. Zu zeigen, was wir können!

Und nein, es war auf keinen Fall leicht über die Jahre, da sich die Unterstützung für Frauen im Extremsport (und das bezieht sich leider auch auf die Erwähnung in eher Männer-dominierenden Surfmags), nach wie vor in Grenzen hält, aber wir machen immer weiter und weiter. Aufgeben ist keine Option.

Sicherlich hat uns dabei geholfen, unsere Standbeine zu kombinieren – digital, print und unser online Shop The Beach Boutique. Auch die Unterstützung der vier großen Marken Roxy, Rip Curl, O’Neill und Billabong hat uns enorm geholfen zu wachsen und es gibt immer mehr Frauen die Surfen lernen!

Die Women’s World Tour findet an fantastischen Orten statt, Surf Fitness und Yoga starten durch – Women’s Surfing bekommt mehr Beachtung als je zuvor.

All das möchten wir uns unserem Magazin vereinen. Dafür stehen wir! Beach Lifestyle, Ernährung, Fashion, Surf Fitness, Surf Technik, Vertrauen und Motivation, Reiseberichte, Interviews mit Pro Surfern und die Surf Kultur im allgemeinen. Im Grunde genommen also alles, was man zum glücklichen Leben rund um unsere große Liebe, das Surfen braucht.

 

Warum ist euch eure Print Ausgabe so wichtig?

Auch wenn einige da draußen gerne anderes behaupten – Print ist immer noch relevant und es ist so wichtig immer mal wieder auch „offline“ zu sein. Dinge zu tun, weit weg von Computer und iPhone, was uns mittlerweile ja fast 24/7 beschäftigt. Ein Magazin zu lesen kann dabei Teil davon sein. Dir selbst bewusst Zeit schenken und jede Minute davon zu genießen.

SurfGirl erscheint 4x im Jahr. Es ist ein kleines Magazin, gefüllt mit wundervollen Bildern und inspirierenden Worten, um eben genau das zu tun – Dir Minuten des Glücks zu schenken.

 

Weitere Infos zu SurfGirl

Preis: 4,50 £ (ca 5,20 €)

Erscheinungsrhythmus: 4x im Jahr

Website, Instagram, Facebook

 

Blue Magazin

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Bitte stellt euch und eure Surf Zeitschrift kurz vor

Die BLUE wird in unserem eigenen Verlag „Blue Media Network“ herausgegeben, den Tom Köhl (Berater), Angelo Schmitt (Sylter Surfer) und Andi Spies (Journalist) gegründet haben. Auch wenn es etwas abgedroschen klingt: von Surfern für Surfern ist seit jeher unser Motto. Chefredakteur ist seit 2016 unseren langjährigen Autor Jens Steffenhagen, der seit ein paar Jahren mit seiner Familie in Biarritz lebt.

 

Welche Philosophie verfolgt ihr mit eurem Surfmagazin?

Unsere Subline „Surf, Travel, Creative Living“ beschreibt ganz gut, wofür wir inhaltlich stehen: Im BLUE Yearbook gibt es einen Mix aus Surf- und Travelstories plus Geschichten rund um die Surfkultur sowie Blicke über den Tellerrand in Richtung Kunst oder Architektur. Im Fokus haben wir dabei immer auch die Deutsche Surfszene und die Leute, die diese prägen. Mit 180 Seiten und feinstem Papier sind unsere „Coffee Table Books“ echte Sammlerstücke.

 

Warum Print und nicht nur „online“?

Der Erfolg unseres Coffee Table Books bestärkt uns weiter unseren Weg zu gehen, denn gedruckte Magazine in hoher Qualität haben nach wie vor eine absolute Berechtigung. Das spüren wir auch am positiven Feedback unserer Leser und Anzeigenkunden. Das zeigt doch, dass es trotz Content-Flut im Internet nach wie vor im Special-Interest-Bereich einen Markt für gedruckte Magazine gibt.

 

Weitere Infos zu Blue Magazine

Preis: 11,90 €

Erscheinungsrhythmus: 1x pro Jahr

Website, Instagram, Facebook

 

NSM – Nordic Surfers Mag

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Lieber Mathieu Turries erzähle mir, wie Du auf die Idee gekommen bist ein Surf Magazin zu gründen!

Okay, kurz zusammen gefasst: Ich bin ein Franzose von Montpellier und verlagerte vor mittlerweile schon 17Jahren meinen Lebensmittelpunkt nach Schweden. Hier angekommen war ich wirklich überrascht von dieser kleinen aber sehr echten und liebenswerten Surf Kultur.

Man könnte sagen, nicht nur ein ganzes Meer an unglaublichen Wellen, sondern mindestens genau so vielen unfassbaren und liebenswerten Menschen! Wir begannen gemeinsam zu surfen, machten Roadtrips und wollten diese Momente und Erfahrungen irgendwie teilen. So begann alles…ein großer Part für dieses Magazin sind genau diese Freunde. Immer da, wenn ich sie brauche, immer Teil des Prozesses. Ohne sie gäbe es kein NSM.

 

Was ist das besondere an NSM?

Das Konzept des Magazins ist es, sich zu 100% auf Kaltwasser Surfen zu spezialisieren. Meine Liebesgeschichte damit begann vor 9 Jahren. Es geht also ganz um diese Kaltwasser Szene, neue Wellen in Skandinavien, an der Nordsee und überall da wo Pinien Palmen ersetzen, zu entdecken. Und dabei ist ganz klar – NSM ist meine Leidenschaft, pure Liebe. Ich habe einen richtigen Job, NSM entsteht in meiner Freizeit. Das Magazin erscheint 2x im Jahr und diese Zeit brauche ich auch…ich kann teilweise kaum glauben, wie schnelllebig unsere Welt geworden ist. Um Pierre Rabhi (ein unfassbarer Philosoph, den ich sehr schätze) zu zitieren:

“The biggest exaction of the modernity is to have crossed the limit of the nature to serve a cult of an unrealistic growth. The “always-more” have replaced the moderation.”

Kurz gesagt: Unsere Kultur strebt nach einem unrealistischen Wachstum. Immer mehr, immer höher, immer weiter. Das Ziel ist es durch und mit NSM die wahre Essenz des Surfens zu zelebrieren. Eine Hommage an die pure Freude und den inneren Frieden, der meiner Meinung nach entsteht, wenn man komplett in die Natur eintaucht. Dich damit zu umgeben, die Natur zu beobachten, sich mit ihr zu verbinden und zu interagieren. Ein Tanz zwischen allen Elementen und Du mittendrin.

 

Warum macht ihr euch die Mühe das Magazin zu drucken?

Wie schon erwähnt finde ich das Internet zuweilen sehr ermüdend. Es hat ganz klar auch seine Vorzüge aber für mich ist und bleibt Print meine Favorit. Es hat einen anderen Rhythmus und die Magazine hier bleiben auf dem Regal und können jederzeit wieder in die Hand genommen werden.

 

Weitere Infos zu NSM

Preis: 100 SEK (ca.11,00 €)

Erscheinungsrhythmus: 2x pro Jahr

Website, Instagram, Facebook

 

Es gibt noch ein paar weitere tolle Surf Zeitschriften die ich leider nicht weiter vorstellen kann, aber die du dir auf jeden Fall ansehen solltest:

 

Welche Surf Zeitschriften liest du am liebsten?

 

Alles wird schöner, wenn du es teilst!Share on FacebookPin on PinterestShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someonePrint this page

7 Responses

  1. Kerstin

    Liebe Sabine,

    danke für deinen unermüdlichen Einsatz. 🙂 Die Verleger der Magazine wissen das hoffentlich zu schätzen 😀 Aufgrund deines Artikels habe ich heute direkt zwei Abos abgeschlossen.

    Sei lieb gegrüßt
    Kerstin

    Antworten
    • Sabine

      Liebe Kerstin,
      ach wie cool, dass du ein paar tolle Zeitschriften für dich entdecken konntest 🙂 Die Zeitschriften Verlage fanden meine Idee auf jeden Fall klasse und die meisten haben sich sehr über den Support gefreut!

      Antworten
  2. Andrea

    Eine Liste ohne die wichtigsten Magazine The Surfers Journal, What Youth, Surfers Mag und Stab Mag kann irgendwie keine richtige Liste sein 🦄

    Antworten
    • Sabine

      Merci! Wird noch heute nachgetragen in der Liste 🙂 Ich lerne auch immer noch dazu! Danke dir!

      Antworten
    • Sabine

      Hey Natalie, danke für den Tipp! Von denen habe ich tatsächlich noch nie etwas gehört, aber ich werde es mir gleich mal ansehen 🙂

      Antworten

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