Wie kannst du so ein tolles Leben führen?
Wie kannst du Surfen und Arbeiten?
Wie finanzierst du dieses Leben am Meer?
Wie kannst du auch so viel Reisen?

Diese und ähnliche Fragen, erreichen mich in den letzten Wochen regelmäßig per Mail, Facebook und Instagram. Es gibt viele verschiedene Wege deinen Lebensmittelpunkt ans Meer zu verlagern und ich will dir heute so viele Optionen wie möglich aufzeigen und auch für welchen Weg ich mich entschieden habe.

Also legen wir los und gehen wir es an, damit du demnächst mehr Zeit am Meer verbringst und Surfen kannst.

YOUR DREAM JOB DOES NOT EXIST. YOU MUST CREATE IT

Surfen und Arbeiten als Digitaler Nomade

Um mehr Zeit am Meer verbringen und Surfen zu können, habe ich mich für das Leben als Digitaler Nomaden entschieden. So habe ich vor über einem Jahr damit begonnen, mir mein eigenes ortsunabhängiges Business aufzubauen, das mir ermöglicht von überall auf der Welt aus zu arbeiten, egal ob ich in Hamburg bin oder auf Bali.

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Was ist ein Digitaler Nomade?

Im Grunde gibt es Digitale Nomaden schon eine ganze Weile, nur ist die Bezeichnung noch relativ neu. Das Wort Digitaler Nomade ist erst in den letzten paar Jahren entstanden und beschreibt eigentlich nichts anderes als einen Menschen der sich selbstständig gemacht hat, aber sein Unternehmen so gestaltet, dass er seinen Job von überall aus der Welt ausüben kann. Dies bedeutet ortsunabhängig zu Arbeiten und erfordert lediglich einen Computer, ein Mobiltelefon und eine gute Internetverbindung.

Hört sich nach einem Traumjob an?

Für mich ist es das zur Zeit auf jeden Fall, aber auf diesem Weg Surfen und Arbeiten zu verbinden ist nicht der einfachste! Mein Weg dahin war beschwerlich, mehr als das sogar, denn ich kam im letzten Jahr, als ich meine Vorbereitungen für mein Digitales Nomadenleben getroffen habe, absolut an meine Grenzen. Aber ich würde den Weg wieder gehen und du kannst das auch, wenn du nur willst!

Was benötige ich für Voraussetzungen als Digitaler Nomade?

Theoretisch kann jeder ein Digitaler Nomade werden, aber viele haben nicht den Mut und die Ausdauer diesen Weg zu gehen. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, er ist mehr als anstrengend, denn du wirst manchmal weinen, schreien und nicht mehr weiter wissen. Aber dein eigener innerer Antrieb, der Glaube an dich selbst und daran dein Wunschleben (eines Tages) führen zu können, werden dir unglaublich viel Kraft geben.

Egal ob du Krankenschwester, Sozialarbeiterin, Metzgerin, Floristin oder Bankkauffrau bist, jeder kann sein Leben verändern.

Wenn du schon einen digitalen Bildungshintergrund hast, wie Grafikdesigner, Entwickler oder Programmierer dann fallen dir die erste Schritte in das Leben als Digitaler Nomade etwas leichter, weil du deine bereits vorhandenen Skills sofort als Dienstleistung verkaufen kannst. Du könntest theoretisch nach der Gewerbeanmeldung sofort mit deinen Fähigkeiten Geld verdienen. Dieser digitale Bildungshintergrund ist zwar von Vorteil, ist aber kein Muss, um ein Leben als Digitaler Nomade zu führen!

Vergiss, was du alles nicht kannst, denn du kannst es lernen!

Meinst du ich hatte vorher einen Plan von WordPress, SEO, Videoschneiden, Onlinemarketing etc.?

Nothing!

Irgendwann mal habe ich eine Ausbildung zur Buchhändlerin gemacht und die letzten sieben Jahre in einem Hamburger Verlag im Vertrieb gearbeitet. Da kam ich in keiner Art und Weise mit all diesen Themen in Berührung, ich habe mir all diese Fähigkeiten selbst beigebracht. Ich habe jedes Buch zu dem Thema Digitale Nomaden verschlungen und alle Blogs zu dem Thema aufgezogen und lernte jeden Tag etwas Neues dazu.

Und dann heißt es Machen! Fang mit kleinen Schritten an, denn das erlernte Wissen muss nun angewendet werden. Und lass es zu Fehler zu machen, denn das ist völlig OK und Scheitern wichtig, denn nur so lernst du aus deinen Fehlern und machst es beim nächsten Mal besser!

Was mir wahnsinnig weitergeholfen hat die harte Anfangszeit durchzuhalten (und das ist jetzt auch immer noch ein Segen) ist die Community. Gleichgesinnte die gerade das Gleiche durchmachen, Menschen die die gleichen Sorgen, Ängste und Zweifel haben oder auch Menschen, die diesen Weg schon erfolgreich gegangen sind und einem Tipps geben können sind eine enorme Stütze in dieser Anfangsphase.
Es tut gut, sich mich mit diesen Menschen zu vernetzen und zu wissen, dass du diesen Weg nicht alleine gehst.

Folgende Seiten und Gruppen kann ich dir zum Netzwerken empfehlen:

Webworktravel
Deutsche Startups
Digitale Nomaden
DNX- Community
Wireless Life

Was verdiene ich als Digitaler Nomade?

Über meine Einnahmen kann ich dir zur Zeit nicht viel berichten, denn sie sind nicht erwähnenswert! Aber das ist absolut OK, denn ich war mir dessen von Anfang an bewusst!
Besonders weil ich mich nur auf eine Einnahmequelle und zwar den Blog konzentriere und keine weiteren Einnahmequellen als Freelancer (Übersetzer, Schreiber, etc.) habe.

Diese Tatsache, sollte dir auf alle Fälle bewusst sein, bevor du deinen Job kündigst.
Es wird eine sehr lange Zeit dauern und du wirst viel Zeit, Kraft, Energie und auch etwas Geld investieren müssen, bevor du auch nur den ersten Cent als Digitaler Nomade verdienst. Spare also genug Geld an um diese lange Durststrecke durchzuhalten!

Deshalb habe ich in meiner Vorbereitungszeit, die um die 12 Monate ging, extrem viel gearbeitet.Ich hatte zu meinem 40 Stunden Vollzeitjob noch einen Nebenjob und kam so auf um die 60 Stunden Arbeitszeit pro Woche. Ich habe alles verkauft was nicht niet- und nagel fest war, ich bin nicht in den Urlaub gefahren und habe grundsätzlich sehr minimalistisch gelebt. Ich hatte immer das große Ziel vor Augen, genügend Geld zusammen zu sparen damit ich mir und meinem Business einen großzügigen Geldpuffer einräumen kann, bevor der erste Umsatz zu verzeichnen ist.

Hört sich das extrem an?

Das ist es, ich will es dir nicht schön reden.

Wie oben schon erwähnt, das ist kein Zuckerschlecken aber ich habe viel über mich gelernt und möchte diese Zeit nicht missen.

Möchtest du aber mal ein paar Daten und Fakten von jemanden lesen, der schon mit seinem Online Business Geld verdient, dann schau dir die Einnahmen von Carina von Um 180 Grad an. Sie geht sehr transparent mit ihren Einnahmen um und zeigt dir was du so verdienen kannst.

Wie werde ich ein Digitaler Nomade?

Es gibt so unendlich viel Wege wie du im Internet dein Geld verdienen kannst. Du kannst dein Können verkaufen, Physische Gegenstände (Wasserschläuche, Regenschirme usw.), Digitale Produkte etc. Für andere arbeiten, sprich Kundenaufträge erfüllen oder dein ganz eigenes Projekt aufziehen.

Ich will dir ein paar Optionen zeigen was möglich ist:

Freelancer

Es gibt viele Freelancer die schon lange Digitale Nomaden sind ohne es zu wissen. Wichtig ist nur, dass du deinen Kunden klar machst, dass du für deine Arbeit nicht mehr in ein Büro an eine bestimmten festen Ort kommst. Du wirst eventuell einige Kunden dadurch verlieren, aber ohne diesen wichtigen Faktor wirst du deine Arbeit nie von anderen Flecken dieser Erde ausüben können, wenn du alle zwei Wochen für eine Besprechung in einem Düsseldorfer Büro sitzen musst!

Folgende Fähigkeit kannst du als Dienstleistung verkaufen:

Programmierer
Designer
Übersetzer
Lektor
Texter
Virtueller Assistent

Und das sind nur ein paar Beispiele, da gibt es noch mehr!

Das sind einige Plattformen auf denen du nach neuen Kunden und Aufträgen suchen kannst:

Upwork
Elance
Freelancer
Fiveer

Bloggen

Ich habe mich für den Weg als Bloggerin entschieden und da ich keine Ahnung hatte wie man einen Blog aufsetzt, wie WordPress funktioniert und was man alles beachten muss, um von Google auch gefunden zu werden, habe ich in acht Monaten so unheimlich viel Neues gelernt wie schon lange nicht mehr in meinem Leben. Und das alles in der Zeit als ich 60 Stunden gearbeitet habe, wie schon erwähnt, das ist kein Zuckerschlecken, aber geil!

Wenn du denkst, dass Bloggen der richtige Weg für dich ist, dann solltest du dir unbedingt professionelle Unterstützung suchen von Menschen die wissen wie man einen Blog aufbaut und damit Geld verdient. Denn es ist ein riesen Unterschied ob du nur einen Reiseblog für Familie und Freunde schreibst oder du vorhast damit irgendwann mal deine Miete zu bezahlen.

Ich habe damals das Blog Camp durchgearbeitet. Eine super Schritt für Schritt Anleitung wie du eine Domain registrierst bis hin zu Google Analytics ist alles dabei. Ohne diesen großartigen Kurs hätte ich meinen Blog sicherlich erst ein halbes Jahr später starten können. An dieser Stelle nochmal Danke, an Conni und Sebastian für diesen großartigen Kurs!

Mittlerweile hat auch Ben von Anti Uni seine eigene Blogging University ins Leben gerufen, wo du in vielen einzelnen Video Lektionen lernst wie du deinen Blog aufbaust. Von Motivations Videos bis hin zu harten Fakten ist alles dabei, was du als angehender Blogger wissen musst.

Wenn du ein kompletter Anfänger im Bereich Blogging bzw. Blog Business, dann kann ich dir diese beiden Kurse nur absolut empfehlen! Sie bringen Licht ins Dunkle und bereiten dich gut auf deine kommenden Aufgaben vor.

Um die Motivation noch mehr zu steigern, bekommst du mit dem Code ICHLIEBEBLOGGEN einen Rabatt von 10€ auf den Onlinekurs vom Blog Camp. Also los! Starte noch heute deinen eigenen Blog!

Mit Bloggen Geld verdienen

E-Commerce

Kein Bock auf Bloggen oder für Kunden zu arbeiten? Dann ist E-Commerce dein Weg!
Werde zum Profi Verkäufer und nutze die Logistik von Amazon, Spreadshirt und vielen weiteren Anbietern um physischen Produkte wie z.B Regenschirme zu verschicken. Du hast keinen Stress mit der Lagerhaltung, Kundenreklamation, Rückversand etc. all das machen die Logistiker für dich!

Hört sich das spannend an?

Dann zieh dir den Blog von Bastian rein! Der hat sich mit dem Thema “Verkaufen auf Amazon” sehr lange auseinander gesetzt und teilt sein Wissen auf seinem Blog Officeflucht.
Absolut lesenswert!

LIFE IS TO SHORT TO WAIT

Ist das Leben als Digitaler Nomade, das richtige für mich?

Diese Frage kannst du dir nur ganz alleine beantworten.
Stell dir ein paar Fragen und sei ganz ehrlich zu dir selbst!

Kann und will ich minimalistischer leben?
Bin ich bereit deutlich mehr zu arbeiten?
Auf wie viel kann ich verzichten?
Will ich das wirklich?

Diese Fragen halte ich für sehr wichtig, denn die Vorbereitungszeit und auch Anfangszeit als Digitaler Nomade werden hart. Du wirst an Orten konzentriert und produktiv arbeiten müssen, an denen Andere Urlaub machen. Wenn du dein Business ernst nimmst, wirst du am Anfang weniger im Meer sein um zu Surfen als du gerade glaubst! Du musst dich selbst gut motivieren können, denn es gibt keinen Chef mehr der dir auf die Finger schaut, das musst du selbst tun. Du wirst lernen, dich selbst besser zu organisieren und zu strukturieren. Manchmal wirst du auch zu extrem schwierigen Bedingungen arbeiten müssen (mieses Wifi, laute Umgebung etc.)

Was dir vielleicht helfen kann, all die Fragen in deinem Kopf zu beantworten, ist dich mit Menschen zu treffen, die das Leben als Digitaler Nomaden schon führen und solche die es vorhaben. Tausche dich auf einer Konferenz mit ihnen aus, lass dich inspirieren und mitreißen. Ich war zweimal auf der DNX in Berlin und finde diese Investition in meine Zukunft, war es jeden Cent wert. Ich habe auf dieser Konferenz großartige Menschen kennengelernt, mit denen ich immer noch in Kontakt stehe und die mir zur Seite stehen, wenn ich mal wieder strauchel.

Sei ganz ehrlich zu dir selbst, ob du diesen Weg gehen willst, es ist keine Schande wenn nicht, denn es ist echt nicht für jeden der richtige Weg.

Wenn dich das Thema Digitale Nomaden aber nicht mehr los lässt und du mehr darüber erfahren willst, solltest du dir diese Bücher durchlesen:

4 Stunden Woche
Wireless Life Guide
Handbuch für ortsunabhängiges Arbeiten
I love Mondays
Digital Unabhängig Frei
Solopreneur
Die Kunst anders zu Leben
Kopf schlägt Kapital

Folgende Blogs solltest du auch rauf und runter lesen:

Planet Backpack
Travel Work Live
Earth City
Um 180 Grad
Officeflucht
Fempreneur
I am digital

Lese all diese Bücher und Blogs auf eigene Gefahr, denn Vorsicht sie könnten dein Leben verändern. Meines haben sie gravierend verändert!

Surfen und Arbeiten als Volunteer

Hast du dir schon mal überlegt etwas sinnvolles oder Nachhaltiges zu machen? Ein tolles Projekt zu unterstützen? Dann ist Volunteering genau das Richtige für dich!

Es gibt so unfassbar viele Projekte die regelmäßige Unterstützung von Freiwilligen benötigen um ihre gemeinnützige Organisation am Laufen zu halten. Soziale oder Umweltprojekte können meist nur existieren, weil sie Unterstützung von außen bekommen in Form von Volunteers. Du kannst also etwas Gutes tun und gleichzeitig am Meer leben um Surfen zu gehen!

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Was ist Volunteering?

Von Volunteering ist die Rede, wenn du ehrenamtlich für eine Organisation arbeitest. Die Art und Weise deiner Unterstützung kann sehr unterschiedlich aussehen, von Surfunterricht für Waisenkinder, Schildkrötenaufzucht bis zum Bettenbeziehen kann alles dabei sein!

Was benötige ich für Voraussetzungen als Volunteer?

Meist sind die Voraussetzungen bzw. die Anforderungen nicht sonderlich hoch, weil du ja meist kein Geld für deine Arbeit erhältst. Oft ist die Landessprache ein muss bzw. Englisch die Voraussetzung. Aber keine Panik, dein Schulenglisch ist meist absolut ausreichend!
Das Wichtigste ist, sei motiviert und engagiert!

Was verdiene ich als Volunteer?

Hab so richtig Bock auf deine Zeit als Volunteer, suche dir ein Projekt oder Organisation für die du absolut brennst! Denn das Projekt und die Zeit am Meer werden deine Antriebskraft sein, denn Geld verdienst du nicht als Volunteer, oft musst du sogar Geld spenden oder für deinen Aufenthalt bezahlen.

Viele Organisationen können es sich schlicht nicht leisten dich zu bezahlen. Mit besonders viel Glück, findest du eine Volunteer-Stelle, die dir eine kleine Aufwandsentschädigung in Form eines Taschengeld zahlt.

Bei anderen Organisationen bekommst du wiederum die Unterkunft und das Essen zu sehr günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt. Es gibt unheimlich viele unterschiedliche Varianten. Stelle für dich vorab fest, welche Kriterien für dich zwingend erfüllt werden müssen bevor du deine Zeit als Volunteer antrittst, damit keiner der beiden Parteien im nachhinein unzufrieden ist und im schlimmsten Fall die Zusammenarbeit beendet.

Wie finde ich einen Job als Volunteer?

Auch hier bieten sich dir diverse Möglichkeiten. Du kannst dich entweder an eine der viele Organisationen wenden, die sich auf die Vermittlung von Freiwilligenarbeit konzentriert haben oder du gehst deinen ganz eigenen Weg und suchst selber nach tollen Projekten, die du gerne unterstützen möchtest. Zur Kontaktaufnahme schreibst du am besten eine Mail und erkundigst dich ob du das Projekt als Volunteer unterstützen kannst.

Hier ein paar Organisationsplattformen:

Ist ein Job als Volunteer das Richtige für mich?

Der Job als Volunteer ist genau das Richtige für dich, wenn du zu Hause keine großen Fixkosten wie Miete oder Ähnliches abzudecken hast, denn meist bekommst du kein Geld für deine Arbeit sondern musst für deinen Aufenthalt im Ausland bezahlen. Aber dafür wirst du entschädigt, dass du die Welt zu einem besseren Ort machst und am Meer leben kannst!

PIMP YOUR KARMA

Surfen und Arbeiten als Surflehrer

Sein Geld mit dem Surfen zu verdienen ist für viele Menschen ein großer Wunsch und entspricht dem lebendig gewordenen Traum vieler Surfanfänger. Auf diese Art und Weise sein Leben am Meer zu finanzieren ist allerdings nur einer kleinen Gruppe vorbehalten, denn für diesen Job solltest du schon gut surfen können.

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Was benötige ich für Voraussetzungen als Surflehrer?

Du solltest schon ein paar Tourns fahren können, denn nur geradeaus eine grüne Welle zu reiten wird als Surflehrer leider nicht ausreichen. Eine gute Grundfitness sollte selbstverständlich auch vorhanden sein.

Es gibt verschiedene Optionen, wo du dich zu einem qualifizierten Surflehrer ausbilden lassen kannst. Hier ein paar Beispiele:

Deutscher Wellenreitverband
ASI (Academy of Surfing Instructor)
International Surfing Association

Zusätzlich zu den Surfskills solltest du aber auch noch ein paar andere Stärken mitbringen wie Durchhaltevermögen, Motivation und Liebe zu der Arbeit, denn der Job eines Surflehrers ist hart. Du hast wenig Privatsphäre, kaum Freizeit und du musst dafür sorgen, dass die Surfcampgäste bzw. deine Schüler eine tolle Zeit haben auch wenn dir mal nicht nach Grinsen zu Mute ist.

Wenn du diesen Weg wählst, solltest du auch nicht die Leidenschaft verlieren anderen das Surfen beizubringen. Denn es geht bei diesem Job nicht darum, dass du ein paar tolle Wellen bekommst sondern um deine Surfschüler und somit ist Zurückhaltung angesagt um deinen Schülern immer deine volle Aufmerksamkeit während des Unterrichts zu schenken.

Wenn deine Surfskills noch nicht ausreichen um in einem Surfcamp als Surflehrer zu arbeiten, muss der Traum für dich aber noch nicht gestorben sein. Es gibt viele andere Möglichkeiten sich in einem Surfcamp nützlich zu machen. Zum Beispiel kannst du dich als Küchenhilfe nützlich machen, fotografieren, beim Marketing unterstützen oder wenn du eine Yogalehrerausbildung hast kannst du dem Surfcamp von Nutzen sein.

Ansonsten kannst du es immer noch mit dem guten alten Praktikum versuchen. Hab keine Scheu vor dem ersten Schritt, schreib einfach mal ein paar Surfcamps an oder erkundige dich direkt vor Ort, wenn du zufällig gerade in einem Surfcamp bist und du dir vorstellen könntest länger dort zu bleiben.

Was verdiene ich als Surflehrer?

Das Gehalt einen Surflehrers ist echt nicht die Welt, daher sollte die Kohle echt nicht dein Antrieb sein um diesen Job auszuüben. Du kannst von dem Geld leben aber mehr auch nicht. Du wirst mit dem Gehalt keine großen Rücklagen bilden können oder eine Familie ernähren können.

Aber vielleicht ist das ja auch gerade alles nicht dein Ziel und dir sind Freiheit, Abenteuer und das Meer gerade wichtiger, dann lass dich nicht aufhalten. Du wirst sicherlich tolle Erfahrungen sammeln, die dein Leben bereichern!

Und meist ist der Job als Surflehrer auch nichts für die Ewigkeit, es ist ein Saisonjob und nach ein paar Monaten musst du dir eine neue Beschäftigung suchen.

Wie finde ich einen Job als Surflehrer?

Es gibt viele Möglichkeiten wie du einen Arbeitgeber für dich finden kannst. Kontaktiere initiativ Surfveranstalter oder Surfcamps, überzeuge mit deiner Bewerbung und deinen Surfskills. Surfcamps unterscheiden sich nicht so sehr von anderen Arbeitgebern, sie wollen auch nur die besten Mitarbeiter für ihr Team. Sei ehrlich in der Bewerbung, besonders was deine Surfskills angeht, sonst geht´s eher zurück nach Deutschland als dir lieb ist.

Wir Mädels haben einen klaren Vorteil bei der Jobsuche als Surflehrer! Welchen fragst du dich? Ganz einfach, wir sind Frauen. Weibliche Surflehrer sind nämlich rar gesät und die Surfcamps reißen sich um uns Mädels, denn auch sie haben mittlerweile erkannt, dass es viele Frauen gibt die bevorzugt bei einer Surflehrerin Surfen lernen wollen.

In diesen Facebook Gruppen findest du auch ab und an Surflehrer Jobangebote:

Surf Jobs
Surf Careers Jobs
Jobs for Surf-, Wind-, Wake- and Kite Instructor

Ist ein Job als Surflehrer das Richtige für mich?

Dich sollte ein minimalistisches Leben nicht abschrecken, denn als Surfinstructor hast du meinst wenig Raum für dich. Es kann sogar sein, dass du dein Zimmer mit weiteren Kollegen teilen musst oder dir nur ein Zelt zur Verfügung steht. Du wirst einen Teil deiner Privatsphäre damit aufgeben, musst auch außerhalb der Surfstunden dem Camp weiterhin zu Verfügung stehen und wirst früh aufstehen und spät ins Bett kommen. Selber Surfen wirst du meist nur noch früh Morgens oder ganz spät Abends können.

Du musst als Surflehrer dafür sorgen, dass die Gäste eine umwerfende Zeit haben, immer gute Laune und Sonnenschein verbreiten, auch wenn dir nicht gerade danach ist. Dieser Teil ist meiner Meinung nach auf Dauer der anstrengendste Part dieses Jobs.

Desweiteren sollte dir klar sein, dass du dir einen Job in einer Männerdomäne ausgesucht hast und solltest mit einem Männerüberschuß an Kollegen also kein Problem haben. Über einen weiteren Punkt solltest du dir auch klar sein- du lebst meist am Arsch der Heide! Solltest du ein Mensch sein, dem ein regelmäßiges Kultur und Städteangebot wichtig ist, dann solltest du deinen Traumjob noch einmal überdenken.

Ich hoffe der Artikel hilft dir, dich deinem Traum etwas näher zu bringen!

Surfen und Arbeiten lässt sich auf unterschiedlichste Weise vereinen, was ist dein Weg?

Surfen und Arbeiten! Wie kann ich am Meer leben und Geld verdienen?
5 (100%) 2 votes

8 Responses

  1. Annie

    Hallo Sabine.

    Eine wirklich schöne Seite, die Du hier hast. Nützliche Tipps und sehr gut geschrieben. Vielen Dank auch, das Du meine Facebook Seite https://www.facebook.com/SurfJobsForYourLife/
    auch benannt hast. Ich hoffe Du hast, genauso wie auch schon andere, einen guten Job darüber finden können. Natürlich freue ich über diesen Support und wünsche Dir und allen anderen, noch einen wunderbare Zeit am Meer und auf den zukünftigen Reisen. Auf das wir uns bei Zeiten mal treffen werden.
    Take care, Annie

    Antworten
  2. Isa

    Liebe Sabine,
    Danke dir für den tollen, ausführlichen Artikel und all die super Links! Manches kenne ich schon, anderes werde ich nun voller Spannung durchlesen, um mich weiter inspirieren zu lassen. Super Tipps für alle, die für das Digitale Nomandentum brennen und von der reisenden Selbstständigkeit träumen.
    Ganz liebe Grüße an dich und einen guten Rutsch in ein noch großartigeres Jahr!
    Isa

    Antworten
    • Sabine

      Liebe Isa,

      ich danke dir für dein Feedback. Ich habe all mein Wissen in den Artikel gepackt um zu zeigen, dass es möglich ist. Am Meer leben und arbeiten ist kein Luftschloss 🙂 Wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg zur Digitalen Nomadin. Wenn du weitere Fragen hast, melde dich gerne jeder Zeit bei mir.

      Wünsche dir weiterhin tolle Winterwellen!

      Alles Liebe,
      bine

      Antworten
  3. Daniel

    Hallo Sabine,
    erst einmal vielen Dank für die Erwähnung von I Am Digital. Ein noch größeres Dankeschön gilt aber dem umfangreichen Artikel mit der riesigen Anzahl an hilfreichen Tipps und Links für alle, die sich noch ganz am Anfang ihres Digitale Nomaden-Lebens (oder bereits mittendrin) befinden.
    Dass der Schritt in die „Ungewissheit“ nicht allzu leicht ist und dazu eine Menge Vorarbeit gehört, bekomme ich momentan selbst zu spüren. Ich bin aber auch fest davon überzeugt, dass sich der Einsatz irgendwann auszahlt.
    Beste Grüße, Daniel.

    Antworten
    • Sabine

      Hey Daniel,

      von Herzen gerne 🙂 Gutes sollte weiterempfohlen werden! Ich wollte einen realistischen Artikel schreiben und damit zeigen, dass es geht, dass man sein Leben jeder Zeit ändern kann. Ich freue mich über dein positives Feedback!

      Alles Liebe,
      Sabine

      Antworten
  4. Julia

    Liebe Sabine,

    einen sehr schönen und vor allem sehr ausführlichen Post hast du hier geschrieben. Ich bin in Gedanken auch schon sehr lange bei diesem Thema und habe auch schon einige Bücher verschlungen…fast alles, was du hier nennst 😉 Deshalb kann ich sagen, dass deine Empfehlungen wirklich super sind.

    Obwohl ich noch nicht mal mein Studium abgeschlossen habe, zieht es mich in die weite Welt. Aber besonders möchte ich einfach nicht in einem 9-5 Job enden. Ich habe schon seit ich 16 bin immer neben der Schule gearbeitet. Während des Studiums habe ich zwei Praktikas gemacht, eines bei einem renommierten Wirtschaftsprüfer (der sich ja soooo gut in meinem Lebenslauf machen wird -.-) und ich muss sagen, dass die Zeit in den Prakitkas mit die schlimmsten meines Lebens waren. Das Team war meist immer toll, nur das -für mich- sinnlose Rumsitzen und Aufgaben abarbeiten, hat mich schon fast depressiv gemacht. Ich hab da meine Zeit eigentlich nur abgesessen. Minute für Minute, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Nie wieder! Es muss etwas anderes geben. Etwas mit Sinn und das habe ich, wie du in meinem Blog gefunden und der Community, die man dadurch gewinnt.

    Nach meinen Auslandssemestern ging mir nur leider die Lust am Studieren flöten, aber dieses möchte ich unbedingt noch abschließen, bevor ich mich ins Abenteuer stürze und mir einen zweiten Blog aufbaue. Ich möchte mich Digitale Nomadin nennen 🙂 Damit gehe ich den Weg, der für mich bestimmt ist und der mich glücklich macht. Meine Bachelorarbeit ist also nun in Arbeit und ich hoffe, das wir uns irgendwann im nächsten Jahr mal für eine Surfeinheit unter Sonnen treffen werden 😉

    Ganz liebe Grüße aus dem kühlen Berlin,
    Julia

    Antworten
    • Sabine

      Liebe Julia,

      vielen lieben Dank, dass du deine ganz persönliche Geschichte hier teilst! Finde ich mega gut!!! Und du bringst es auf den Punkt, das Leben ist viel zu schön und zu kurz um es mit Dingen zu verschwenden die einen nicht glücklich machen. Unser Herz weiß schon was gut für uns ist 🙂 Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn wir mal zusammen im Lineup sitzen könnten!

      Antworten

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