Noch so eine Sportart, die wahnsinnig teuer ist! Soll ich damit wirklich anfangen? Macht Surfen tatsächlich so viel Spaß, dass sich die Investition in Surfurlaub, Brett und Neoprenanzug lohnt? Und was, wenn es dann doch nicht so ganz meins ist?

Kennst du diese Gedanken? Haderst du mit dir, mit dem Surfen anzufangen, weil du denkst, dass es eine zu teure Sportart ist?

Dann lass dir sagen: Das muss es nicht sein!

Günstig Surfen lernen – geht das überhaupt? In diesem Artikel räume ich mit einem weit verbreiteten Irrglauben auf, das Surfen lernen teuer sein muss!

Klar, du kannst dir direkt jeden (unnötigen) Schnickschnack zulegen, in ein Luxus-Surfcamp auf die Malediven fliegen oder dir das teuerste Surfbrett auf dem Markt kaufen, aber es geht auch anders.

In diesem Artikel möchte ich die Behauptung widerlegen, dass Surfen nur wohlhabende Menschen lernen können und zeige dir Mittel und Wege, wie du günstig Surfen lernen kannst.

Du kannst schon für 400€ einen einwöchigen Surfurlaub mit Halbpansion finden!

Denn wenn du es erstmal einigermaßen kannst und dein Equipment beisammen hast, ist Surfen eigentlich eine eher günstige Sportart. Alles, was du brauchst ist das Meer. Klar, da musst du erstmal hinkommen, aber vor Ort musst du weder Eintritt noch eine Nutzungsgebühr bezahlen, wie es zum Beispiel in Skigebieten der Fall ist. Und wenn du mit deinem Material pfleglich umgehst, brauchst du auch nicht jedes Jahr ein neues Brett oder einen neuen Neo.

 

7 Tipps wie du möglich günstig Surfen lernen kannst

Günstig Surfen lernen: Besuche Surfspots in unseren Nachbarländern

Es muss ja nicht gleich Australien, Indonesien oder Hawaii sein. Auch bei uns in Europa gibt es sehr gute Wellen, die meist für Beginner sogar besser geeignet sind, als die Brecher an der Northshore auf O’ahu/Hawaii. Gerade in unserem Nachbarland Frankreich, aber auch in Spanien und Portugal gibt es super Anfänger-Spots. So kannst du dir die teuren Flugkosten sparen und gleichzeitig noch was für die Umwelt tun, denn Langstreckenflüge sind extrem schädlich für unser Klima.

Alle Camps auf der folgenden Seite, wurden von meiner Community mehrfach als absolut empfehlenswert eingestuft!

Tolle Surfcamps in Frankreich

Tolle Surfcamps in Portugal

 

Günstig Surfen lernen: Nutze Mitfahrgelegenheiten

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Um ganz auf das Fliegen zu verzichten und damit das Klima und deinen Geldbeutel zu schonen, kannst du auch mit dem Auto ans Meer fahren. Und zwar am besten mit einer Mitfahrgelegenheit.

Denn je mehr Leute sich ein Auto teilen, desto günstiger und umweltfreundlicher ist das Ganze. So ein Roadtrip ist für mich ja die schönste Art zu Reisen. Gute Playlist zusammenstellen, genügend Proviant einpacken und ab geht die Post. Mitfahrgelegenheiten an Surfspots findest du unter anderem in der Mitsurfbörse und der Mitsurfbörse girls only bei Facebook oder auch in meiner Surfcommunity für Frauen Dancers of the Oceans.

Der Vorteil: Du lernst zwangsläufig andere Surfer und somit vielleicht neue Freunde kennen, die deine Leidenschaft teilen. Die Fahrt von Hamburg an die französische Atlantikküste geht übrigens schneller als ein Flug nach Bali.

 

Günstig Surfen lernen: Reise in der Nebensaison

Falls es dir möglich ist, plane deinen Urlaub am besten nicht in der Hauptreisezeit. In den Schulferien werden sowohl Flug- als auch Hotel- und Surfcamppreise teilweise verdreifacht während es in der Nebensaison lukrative Angebote gibt.

Ein weiterer Vorteil hierbei ist das leerere Line-up.

In welchem Monat du passenden Wellen in Europa findest, kannst du hier nachlesen!

Auf meiner Surfcamp-Empfehlungswebsite kannst du auch die Surfcamps nach Monat filtern. Gib deinen Wunschmonat und deine weiteren Wünsche wie Yoga etc. ein und du erhältst die passenden Surfcamps!

 

Günstig Surfen lernen: Für Kost und Logis arbeiten

Du hast etwas länger Zeit (zum Beispiel in den Semesterferien oder du machst ein Sabbatical) und möchtest Surfen lernen? Dann heuere doch in einem der zahlreichen Surfcamps an. Hier kannst du für Unterkunft und Verpflegung ein bisschen arbeiten und dabei auch noch Surfen lernen.

Viele Surfcamps suchen immer mal wieder Aushilfen, die zum Beispiel in der Küche oder bei der Gäste-Betreuung helfen. Dafür wohnst und isst du umsonst und kannst eventuell sogar bei den Surfkursen mitmachen und das Material benutzen. Die Arbeitsbedingungen solltest du vorab natürlich klären.

Solltest mehr Interesse daran haben, wie du Surfen mit Arbeiten verbinden bzw. vereinen kannst, dann solltest du dir auch unbedingt meinen Artikel und die Podcast Reihe zu dem Thema anhören:

Surfen und Arbeiten (Artikel)

Wie kann ich am Meer leben und Geld verdienen (Podcast)

Passende Jobs kannst du z.B hier finden:

 

Günstig Surfen lernen: Luxus-Villa vs. Zelt

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Klar, ein schickes Surfcamp in Costa Rica mit allem Pipapo kostet eine Stange Geld. Aber muss das überhaupt sein? Wie wäre es denn mal wieder mit einem Campingurlaub?

Die duftenden Pinienwälder in Frankreich laden regelrecht zum Zelt aufschlagen und Hängematte aufhängen ein. Hier gibt es zahlreiche deutsche Surfcamps, in die du dich einquartieren kannst. Oder du organisierst dich privat und nimmst Surfstunden an der ortsansässigen Surfschule. Wenn dir ein Zelt nicht komfortabel genug ist, gibt es auch noch die Möglichkeit, sich ein Mobile Home auf einem Campingplatz zu mieten. Die sind meist auch recht erschwinglich.

Mein erster Surfurlaub sah genau so aus: Übernachtung im Zelt direkt im Pinienwald an der französischen Atlantikküste. Das Camp in dem ich war, findest du hier!

Alle Camps auf der folgenden Seite, wurden von meiner Community mehrfach als absolut empfehlenswert eingestuft. In einigen war ich sogar selbst!

 

Günstig Surfen lernen: Brauchst du das gerade wirklich?

Wir kennen es alle: Es gibt etwas Neues auf dem Markt und wir wollen es unbedingt haben. Sei es der schicke neue Neoprenanzug aus dem ach so tollen, neuartigen Supermaterial, der dich angeblich nie wieder frieren lässt oder einfach der neue Bikini, der so viel cooler ist als der vom letzten Jahr.

Viel zu oft fallen wir auf die Marketingstrategien der Industrie herein und lassen uns Dinge andrehen, die wir eigentlich gar nicht brauchen.

Überlege dir bei jeder Anschaffung, ob du den Gegenstand gerade wirklich benötigst oder ob das, was du hast nicht vielleicht noch eine weitere Saison reicht. Das schont nicht nur deine Geldbörse, sondern auch die Ressourcen unserer Erde und verhindert das Entstehen weiterer Müllberge.

 

Günstig Surfen lernen: Kaufe gebrauchtes Zubehör

Was du am Anfang definitiv nicht brauchst ist ein nagelneues Surfbrett. Vermutlich wirst du es ziemlich schnell kaputt machen oder aus ihm herauswachsen, sprich ein Kleineres haben wollen.

Darum empfehle ich dir ein gebrauchtes Surfboard mit dem du üben kannst. Schau dich doch mal auf Second Hand-Plattformen wie ebay Kleinanzeigen oder in Facebook-Gruppen wie Second Surf um. Dort wird von Surfbrettern über Neoprenanzüge bis hin zu VW-Bullis alles Mögliche angeboten, das annähernd mit Surfen zu tun hat. Und genauso kannst du deine Sachen, die du nicht mehr brauchst, dort wieder zu Geld machen.

Für deine allerersten Erfahrungen im Meer brauchst du aber sowieso noch gar keine eigene Ausrüstung! Diese bekommst du in der Surfschule oder im -camp geliehen und kannst dann entscheiden, ob der Sport überhaupt etwas für dich ist.

 

Wie du siehst: Du kannst definitiv günstig Surfen lernen. Eventuell musst du deine Ansprüche ein wenig herunterschrauben und flexibel sein, aber das führt ja manchmal zu den wertvollsten Erfahrungen.

Wenn du weitere Tipps und Tricks suchst, um im Surfurlaub Geld zu sparen, dann schau dir auch gerne diesen Artikel dazu an.

 

Hast du bereits Erfahrungen gemacht, wie man günstig Surfen lernen kann? Dann lass es mich wissen. Ich freue mich auf einen Austausch in den Kommentaren mit dir.

 

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