Ich habe gerade zwei wundervolle Monate auf den Philippinen verbracht und das Land und besonders die Menschen in mein Herz geschlossen.

In diesen Artikel möchte ich all meine wundervollen Erinnerungen und Erfahrungen packen, damit du einen Einblick bekommst, was die Philippinen so besonders für mich macht und warum du unbedingt auf den Philippinen surfen solltest.

Komm mit, lass uns gemeinsam auf den Philippinen surfen gehen!

Reise in ein Land, in dem Kinder noch im Regen tanzen, alte Männer auf ihren Wasserbüffeln reiten und sich Glühwürmchen “Gute Nacht” sagen.

Lerne mehr als 50 neue Farbfacetten von Grün und Blau kennen.

Lass dir von der wundervollen Natur immer wieder aufs Neue den Atem rauben.

Die Offenheit und Herzlichkeit der Philippinos wird dich sprachlos machen.

Viele der wundervollen Momente auf den Philippinen habe ich in dieses Video gepackt. Viel Spaß dabei!

 

 

Die Philippinen sind touristisch nicht sehr erschlossen

5 Gründe warum du in den Philippinen surfen solltest

Wenn du auf den Philippinen surfen gehst, erwartet dich vor allem eins: Abenteuer!

Dass die Philippinen nicht das einfachste Reiseland sind, sehe ich als absolut positiven Vorteil. Ich finde es wundervoll, an einen Ort zu reisen, an dem nicht schon 1000 andere Touristen rum laufen!

Du wirst Orte entdecken, die du ganz für dich alleine hast oder an denen du nur auf sehr wenige Menschen triffst. Es für mich wahrer Luxus, wenn ich mir magische Orte nicht mit weiteren 30 Touristen teilen muss.

Ich habe wundervolle ruhige Momente in der Natur verbracht, ohne von fotosüchtigen Touristen gestört zu werden, die den Moment nur durch die Kamera erleben, ohne den Zauber real in ihr Herz einzuschließen. Dafür brauchst du nämlich mehr Zeit als nur einen Klick – und die Philippinen bieten so unfassbar viele dieser unvergesslichen Momente.

Warum bedeutet das Surfen auf den Philippinen etwas mehr Abenteuer?

5 Gründe warum du auf den Philippinen surfen solltest

Das Reisen an sich ist auf den Philippinen etwas komplizierter als in Thailand oder auf Bali, aber das sollte dich nicht abschrecken, denn es ist trotzdem alles machbar. Fast jeder Philippiner spricht sehr gut Englisch und ist jederzeit für dich da um dir zu helfen.

Wetter

Was das Reisen auf den Philippinen etwas komplizierter macht ist tatsächlich manchmal das Wetter! Das Land wird regelmäßig von Unwettern heimgesucht, die sowohl den Flug- als auch den Schiffsverkehr lahmlegen. Das kann bei einem Land mit über 880 Inseln natürlich schon mal ein Problem darstellen.

Informationen

Manchmal ist es schwierig, an gewünschte oder nötige Informationen wie Abfahrtzeiten oder Transportmöglichkeiten zu kommen. Die meisten Bus- wie Fähr-Gesellschaften haben keine Website und nur selten eine Facebook Seite, auf der aber auch sehr unzuverlässig auf Fragen reagiert wird.

Ich empfehle dir daher, so viel wie möglich vor Ort zu organisieren. Geh vor Ort zum Busbahnhof oder Hafen und erkundige dich dort direkt. Die stets hilfsbereiten und aufgeschlossen Philippiner sind immer da um dir zu helfen und du bekommst dank dieser tollen Menschen nie das Gefühl, völlig verloren zu sein.

Tipp: Da du mehr vor Ort organisieren musst und das Wetter deine Pläne jederzeit umwerfen kann, solltest du genügend Zeit für die Philippinen mitbringen. Es kann gut sein, dass du eine der Inseln nicht wie geplant verlassen kannst, weil die Wetterbedingungen es nicht zu lassen.

 

Wenig Menschen im Line Up

5 Gründe warum du in den Philippinen surfen solltest

Dass die Philippinen untouristischer sind als manch andere Regionen macht dieses Land für mich um so interessanter. Weniger Touristen bedeutet auch zeitgleich weniger Menschen im Wasser. Auf den Philippinen musst du dir die Wellen an einem Surfspot selten mit weiteren 20 Menschen teilen.

Die herzlichsten Menschen EVER

Vielleicht liegt es daran, dass es noch nicht so viele Touristen gibt, mit denen sich die Locals die Wellen teilen müssen: In keinem anderen Land habe ich bisher so viel Liebe und Good Vibes im Wasser gespürt wie auf den Philippinen.

Alle Locals begrüßen dich mit einem mega fetten Grinsen, wenn man sich am Strand oder im Line Up begegnet. Sie freuen sich mit dir, wenn du eine gute Welle und eine gute Zeit hast.

Das habe ich in dieser extremen Form bisher noch nie erlebt. In den Philippinen gibt es eine wundervolle Surf Community, nie habe ich Wut oder Aggression von den Locals zu spüren bekommen. Das macht das Surfen auf den Philippinen sehr besonders.

In keinem meiner bisherigen Reiseländer habe ich so viel Zeit mit Locals verbracht wie auf den Philippinen. Lass dich drauf ein und erlebe die philippinische Gastfreundschaft. Du wirst es nicht bereuen.

 

Auf den Philippinen gibt es mehr als 100 Surfspots

In den Philippinen gibt es mehr als 100 Surfspots

Vergiss Surfspot-Datenbanken wie Magicseaweed! Die haben nicht einmal annähernd all die Surfspots auf dem Schirm, die die Philippinen zu bieten haben!

Wenn du mit Surfern über die Philippinen sprichst, dreht es sich meistens nur um dem Surfspot Cloud 9 in Siargao und sie haben Bilder von riesen Barrels im Kopf, die Profis wie Kelly Slater und Co. abreiten.

Das entspricht aber nicht ganz der Wahrheit!

Ja, auf den Philippinen findest du genügend Wellen für Fortgeschrittene und echte Könner. Aber es gibt auf jeden Fall auch ausreichend Anfänger Spots und in fast jedem Teil der Philippinen kann gesurft werden, wie diese wundervolle Surfmap von Mapa.ph beweist.

Warum du auf den Philippinen surfen solltest

Auf den Philippinen findest du einen großen Mix an Reef– und Beachbreaks.
Viele Beachbreaks findest du z.B in Baler, Zambales und La Union.

 

Es warten wundervolle Naturerlebnisse auf dich

5 Gründe warum du in den Philippinen surfen solltest.

Die Philippinen haben aber nicht nur herausragende Surfspots zu bieten, sondern noch einiges mehr! Das wird deinen Aufenthalt auf den Philippinen noch mehr bereichern, denn du hast tolle Alternativen, wenn es mal flat ist und du nicht surfen kannst oder willst.

Die Philippinen haben es fast geschafft, meine Natur-Zauberland-Region Westaustralien von ihrem Thron zu stoßen – und das mag echt was heißen! Da der Tourismus noch nicht überall so stark vertreten ist, gibt es in den meisten Teilen des Landes keine Bettenburgen oder Touristengruppen, die durch die Naturparks geschleust werden.

Das Land bietet dir viele spektakuläre Naturerlebnisse wie zum Beispiel

Heisse Quellen

An vielen Orten auf den Philippinen, meist in den Bergen, gibt es heiße Quellen. Du kannst also mitten in der Natur ein heißes Bad nehmen, meistens auch noch vor einer traumhaften Kulisse.

Schnorcheln mit Schildkröten

5 Gründe warum du auf den Philippinen surfen solltest.

Dieses Erlebnis gehört zu meinen Highlights auf den Philippinen. Ich habe eine Nacht auf der kleinen Insel Apo Island in der Region Negros Oriental verbracht und habe mehrere Stunden absolut alleine mit 3 Meeresschildkröten schnorcheln können.

Relaxen am Strand

5 Gründe warum du auf den Philippinen surfen solltest.

Auf den Philippinen findest du puderweiße Sandstrände, kristallklares warmes Wasser und wundervolle Buchten, die tatsächlich noch menschenleer sind und unberührt wirken.

Tauchen mit Walhaien

Die Philippinen sind auch eines der wenigen Länder, in denen du das große Glück hast, mit Wale Sharks tauchen zu können.

Tauchen

5 Gründe warum du in den Philippinen surfen solltest.

Die Philippinen sind nicht nur ein Surfmekka sondern auch ein Traumreiseziel für viele Taucher. Du kannst eine wundervolle und artenreiche Unterwasserwelt bestaunen.

Rock Pools

Auf der Insel Siargao gibt es einen natürlichen Swimmingpool, der nur bei Ebbe sichtbar wird. Das war für mich der schönste Ort, um ins kühle Nass abzutauchen.

 Wasserfälle

5 Gründe warum du auf den Philippinen surfen solltest

Mich flashen diese herabstürzenden Wassermassen immer wieder aufs Neue. Auf den Philippinen findest du zahlreiche Wasserfälle und du solltest dir zumindest für einen davon Zeit nehmen.

 

Auf den Philippinen bekommst du einen preiswerten Surfurlaub

5 Gründe warum du auf den Philippinen surfen solltest.

Ein Surfurlaub auf den Philippinen ist gar nicht so extrem teuer. Ja, der Flug schlägt ordentlich zu Buche, aber das wird auch alles sein. Die weiteren Kosten wie Unterkunft, Essen und Surfausrüstung sind extrem preiswert!

Reisekosten Beispiel

Vegetarisches Mittagessen in einem Restaurant
120 Peso / 2,50 €

Taxi-Fahrt mit einem Tricycle
20 Peso/ 0,40 €

Massage (60 Minuten)
300 Peso / 6 €

Rollermiete am Tag
450 Peso / 9 €

Surfboardmiete 2-3 Stunden
300 Peso / 6 €

Hier findest du hilfreiche Tipps, wie du Geld im Surfurlaub sparen kannst! 

Ich hoffe der Artikel gibt dir einen guten ersten Eindruck über das Surferparadies und hat dich ordentlich angefixt, demnächst auf den Philippinen surfen zu gehen.

 

Warst du schon mal auf den Philippinen und hast weitere Tipps oder Gründe, warum man unbedingt in die Philippinen reisen sollte? Immer raus damit und hinterlasse mir einen Kommentar.

 

Warum du unbedingt auf den Philippinen surfen solltest
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Infobox
Warum du unbedingt auf den Philippinen surfen solltest
Titel
Warum du unbedingt auf den Philippinen surfen solltest
Zusammenfassung
Das du in den Philippinen surfen kannst ist nicht neu. Warum und was das Surfen auf den Philippinen so besonders macht erfährst du hier.
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12 Responses

  1. Lena

    Liebe Sabine,
    vielen herzlichen Dank für diesen tollen Artikel!
    Könntest du mir sagen, wo du mit den Wale Sharks tauchen warst?
    Danke und herzliche Grüße
    Lena

    Antworten
  2. Betty C.

    Hi Sabine,

    wann warst Du denn auf den Philippinen? Mit der Zeit ändern sich ja überall die Gegebenheiten… 😉

    Lieben Gruß,
    Betty

    Antworten
  3. Anke

    Hey Sabine! Deine Berichte zum Surfen auf den Philippinen hören sich fantastisch an 🙂 ! Ich werde im Juni in Los Banos/Manila sein und möchte von dort aus gerne einen Surfabstecher machen, weiß nur noch nicht genau wohin. In deinem Bericht über das Surfen in Baler empfiehlst du, zu dieser Jahreszeit lieber an der Westküste zu Surfen – warst du dort auch schon mal? Liebe Grüße, Anke

    Antworten
    • Sabine

      Liebe Anke,
      die Westküste habe ich leider nicht erleben dürfen, aber ich war zwei Monate auf den Philippinen und Natur und Menschen waren überall wundervoll! Und die Westküste wurde mir mehrfach ans Herz gelegt, von Reiseden wie von den Locals! Da kannst du also nicht viel falsch machen 🙂 Ich wünsche dir eine grandiose Zeit auf den Philippinen.

      Antworten
      • Anke

        Vielen Dank für deine Antwort Sabine 🙂 Dann bin ich mal gespannt und freue mich schon sehr drauf! Dir noch weiterhin eine tolle Reise in Australien!

  4. Sarah

    Ich freue mich gerade so sehr, dass ich auf deinen Blog gestoßen bin, das glaubst du nicht 🙂
    Meine Mutter hat vor kurzem ihrem Tauchschein gemacht und möchte nächstes Jahr auf die Philippinen zum tauchen. Ich habe lange nach Gründen gesucht, mich ihr anzuschließen und auch mein eigenes Abenteuer auf der Insel zu erleben.
    Habe so gut wie noch gar nichts von der Welt gesehen und Süd-Ostasien reizt mich sehr. Meine Mutter wird das Tauchen haben und ich werde Surfen lernen !!!
    Vielen Dank, dass es deinen Blog gibt :*

    Antworten
    • Sabine

      Liebe Sarah,
      you made my day! Danke für deine lieben Worte! Wie großartig, dass ich dir mit dem Artikel einen Anlass gegeben habe auf die Philippinen zu fahren 🙂 Ich bin mir sicher du wirst dort ein wundervolles Abenteuer erleben, die Menschen und das Land sind einfach unbeschreiblich! Sammle wundervolle Erfahrungen im Meer und lerne Surfen!!!

      Antworten
      • Sarah

        Nichts zu danken, deine Beiträge sind einfach wunderbar und helfen einem echt weiter 🙂
        Da es sich um meinen ersten Surfurlaub handelt, werde ich demnächst noch auf dich zukommen, denn ich könnte deine Reiseberatung sehr gut gebrauchen 🙂 !

      • Sabine

        Sehr gerne! Deine Mail habe ich bekomme und ich antworte dir morgen in Ruhe 🙂

  5. Urs

    Hui Sabine
    Winderschöne und ehrliche Worte im deinem Super Beitrag. 880 Inseln? Sind etwas über 7100…oder meinst du was anderes?
    Gruss
    Urs

    Antworten
    • Sabine

      Hey Urs, ja du hast absolut recht es sind mehr als 880. Ich habe mich bloß auf die bewohnten Inseln bezogen 🙂

      Antworten

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